Die Lehrveranstaltung widmet sich außerschulischen heil- und sonderpädagogischen Themen und Fragestellungen an der Schnittstelle (und im Überschneidungsbereich) zur Sozialen Arbeit. Historische Abrisse beleuchten die (terminologische) Entwicklung der Heil- und Sonderpädagogik hin zur Inklusionspädagogik. Im Zuge der Klärung heil- und sonderpädagogischer Grundbegriffe werden (medizinische, soziologische, psychologische) Klassifizierungsansätze von Behinderung aus einer zeitgemäßen inklusionspädagogischen Perspektive kritisch diskutiert. Die Auseinandersetzung mit den originären Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit im Bereich der Teilhabe und Eingliederungshilfe, bietet Möglichkeiten zur Profilierung der Disziplin und Konkretion ihrer spezifischen Beiträge in Abgrenzung (und Überschneidung) zur Heil- und Sonderpädagogik.

Inhalte (Auswahl):

·   Kategorisierungen und Klassifikationen von Behinderung

·   Heil- und Sonderpädagogische Grundbegriffe

·   Ethische Fragestellungen

·   Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Behinderung

·   Störungsbilder und Behinderungsformen

·   Pädagogische Konzepte

·   Handlungsfelder Sozialer Arbeit in der Behindertenhilfe

·   Herausforderungen inklusiver Sozialer Arbeit

·   Didaktische Grundlagen inklusiver Pädagogik (v.a. in Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit)