Die Psychotraumatologie gewinnt in vielen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit zunehmend an Bedeutung. Für eine traumasensible Begleitung von Klient*innen ist dabei auch zentral, welche Faktoren Menschen trotz potenziell traumatisierenden Stresses gesund und widerstandsfähig halten. Die Lehrveranstaltung vermittelt hierzu grundlegende Konzepte der Resilienz und Salutogenese im Kontext der Psychotraumatologie. Zudem werden psychosoziale, gesellschaftliche und kulturspezifische Dimensionen von Traumatisierung und Resilienz kritisch reflektiert.

·      Resilienz: Begriff, Theorie, Forschung und Anwendungsmöglichkeiten in der Sozialen Arbeit 

·      Resilienzfaktoren auf individueller, kollektiver und kulturspezifischer Ebene 

·      Resilienz als Bestandteil der Psychohygiene und Prophylaxe gegen Sekundärtraumatisierung bei Sozialarbeiter*innen 

·      Möglichkeiten der Stärkung/Förderung von Resilienz 

·      Psychosoziale und gesellschaftliche Dimensionen von Trauma/Resilienz;

·      Kritische Perspektive: Gefahr der Verantwortungsverschiebung auf das Individuum im gesellschaftlichen Resilienzdiskurs.

 

Die theoretischen Grundlagen werden mit praktischen Übungen in Kleingruppen vertieft.